z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 97
1430.
97
wellin wir diner lieb ouch willeglich hulffen noch unserm vormogen, uud mochtistu der
dyner eynen zu Nurneberg by uns gehabin, der alle ding see und horte, das wer uns
zumole lieb. Gebin zu Kostsee am dornstag vor sent Johanniss Baptiste tag, unser ryche
des hungrischen etc. im XLIIII, des romischen im XX und des behemischen im X jaren.
Ad mandatum domini regis Caspar Sligk.
127.
1430 Aug. 29.
Gedr. bei Schirrmacher, Liegnitz. Urkdb. 369.
Geben etc. czu Kocznaw am tag Johannis decollacionis a° d. etc. XXXmo. Herzogin
Elisabet v. Brieg bittet den Liegnitzer Rath die dortigen Fleischer zu vermögen, dass sie
ihr 10 Mk. an ihrem Zinse „ausrichten,“ wofür sie den Söldnern zu Goldberg Hafer und
Zehrung ausrichten will.
128.
(1430) Aug. 30.
Der Görlitzer Stadtschreiber berichtet nach Hause über die Absichten des Kaisers.
Aus Scultetus annales Gorlicens. II. 96.
Laurentius Erenberg, statschreiber, ad sen. Gorl., Ersame, wolweisen, liebe
herren ! meine willigen dinste bereit. Geruchit zu wissen uff sulch brive, die ich uch hie
von Strubingen gesant habe, das mein allergn. h. der röm. konig mit dem marggraffen von
Brandeburg, mit herzog Otten, des pfalzgraffen brudern bey Ryn, der sein macht hat,
herzog Hannsen, herzog Heinrich, hertzogen Wilhelm, herzogen Ernst, herzogen
Albrecht zuvoran, mit dem ertzbischoffe von Magdeburgk, mit dem bischoffe von
Breslaw, mit dem bischoffe von Agria mit herren, rittern, knechten vnd steten, die dess zeit
bey sinen gn. gewest sein, eigentlich uff ein gantz worhafftig ende, gote zu lobe, der cristen-
heit zu troste, beslossin hat, das sie mit irem reysigen gezeug uff das allir sterckste, so ir
ein iderman uffkommen mag vnd kan vnde vs den steten vnd dörffern y den vierden man
vszzurichten, in dem felde sein wellen, des suntags nehest noch sand Michelstag schirst
zukomende. So wil mein gn. h. binnen 4 oder 5 tagen kein Norenberg gewisslich etc.
Vnd ist also ouch mit in doran bleben, das man von allen orten vmb das land zu Behmen
leginde zuzihen sol mit macht etc. So wil s. gn. mit sinen eigen leibe mehte zihen, by in
sterben vnd genesin. Vnd höre y anders nicht noch sulcher beslissunge des ratis, do wir
bey gewest sein, das gestritten wird, man möchte denn die kätzer dozu nicht brengen.
Dorumb, lieben h. h., geruhit ewer ding in guter achte ouch zu hoben, uch doruff zu setzin
vnd zu schickin mit reysigen pferden, mit wagen etc., was sich dorzu geboreth, wann mein
herr wil, das ir auch mann vnd stete mit vns im lande, die Slesia vnd Lusitzer land uff
sein sollen.
Wy wir vns aber mit den zögen holden sullen vmb besurgung der ketzer in der Slesia,
der possotken umb vns gelegen, das hat vnser gn. h. vns noch nicht gesagit. Vnd alle, die
frede mit in haben, dy sullen den frede vffsagen, oder wil sy als kätzer haben. Hierumb,
liben herren, bitte ich ewer w., sulche sachen in geheime weis, nicht offinbar zu machen,
VI.
October 1.
13